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Regionalmanagement führt zu regionalem Mehrwert

Kapitalerschließung über Fördermittel, erfolgreiche Schlüsselprojekte, stärkeres Akteurs-Engagement

Regionalmanagement setzt regionale Entwicklungsstrategien um

Ein Regionalmanagement (RM) - teilweise auch als LEADER-Management, Konversionsmanagement oder Umsetzungs-begleitung bezeichnet - arbeitet auf vielen Ebenen daran, Mehrwerte für die Region zu generieren. Neue Trends wie Digitalisierung, E-Mobilität, Globalisierung, Klimawandel, aber auch der demografische Wandel betreffen Regionen und Kommunen unmittelbar. Diese sind gefordert, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und nicht nur Entwicklungs-optionen zur Zukunftsgestaltung zu suchen, sondern diese auch umzusetzen.

Die Hochschule für Nachhaltigkeit Eberswalde beschreibt dieses Instrument der Regionalentwicklung in der Ausschreibung zum Masterstudiengang Regionalmanagement wie folgt: „Regionalmanagement ist die professionelle, themenübergreifende Gestaltung regionaler Entwicklungsprozesse. Es umfasst Management der Region (im Sinne der Entwicklung) und Management für die Region (im Sinne der Koordination unterschiedlicher Interessensgruppen).“

Die damit verfolgten Ziele und Aktivitäten gestalten sich regionsspezifisch und können folgenden Handlungsfeldern zugeordnet werden:

  • Entwicklung: Das Regionalmanagement initiiert oder unterstützt neue Aktivitäten und Projekte zur zielgerichteten Weiterentwicklung der Region.
  • Politische Koordination: Aktivitäten, bei denen im Dienst der Regionalentwicklung gemeindeübergreifende Lösungen (für kommunale Aufgaben) angestrebt werden (z.B. regionales Verkehrskonzept).
  • Dienstleistungen: Das Regionalmanagement übernimmt operative Aufgaben im Auftrag der Mitgliedergemeinden (z.B. Projektmanagement Standortmarketing).
  • Verwaltungsaufgaben: Das Regionalmanagement übernimmt z.B. die Abwicklung von Fördermitteln.

Der Erfolg eines Regionalmanagements wird daran gemessen, ob es gelingt, Menschen in ihrem Engagement in und für die Region zu unterstützen, ein professionelles Projektmanagement für regionale Schlüssel- und Kooperationsprojekte umzusetzen und ob es dazu beiträgt, für private und kommunale Projekte zusätzliches Kapital über Fördermittel zu erschließen.

Regionalmanagement: Individuelle Strukturen und Aufgaben – neuland+ unterstützt mit praxisorientiertem
Know-how

Die Gebietskulissen mit Regionalmanagements unterscheiden sich teilweise deutlich in ihren Aufgaben und in ihren Größen. Die Bandbreite reicht von größeren, meist an Kreisentwicklungs- oder Wirtschaftsförderungsstrukturen angegliederten Organisationen bis hin zu Zusammenschlüssen, die kleiner als die Landkreise sind und teilweise von Vereinen oder Kommunalzusammenschlüssen getragen werden. Je nach Bundesland ist es möglich, Personalressourcen extern über Ausschreibungen aufzustocken.
neuland+ übernimmt Regionalmanagementaufgaben für folgende neun Regionen in der Ländlichen Entwicklung (LEADER, ILE, Land(auf)Schwung) und bei Konversionsfragen: Dübener Heide und Anhalt (Sachsen-Anhalt), Dübener Heide und Mittelsachsen (Sachsen), Westerwald-Sieg (Rheinland-Pfalz), Oben an der Volme (Nordrhein-Westfalen), Rothenburg ob der Tauber, Hesselberg-Limes (Bayern) sowie für den Konversionsraum Alb.

Erfolgsgeschichte Regionalmanagement Dübener Heide: Profilbildung, Unternehmensengagement, Kapitalzufluss

Bereits seit 2005 stellt neuland+ mit inzwischen drei Mitarbeiter/-innen vor Ort das Regionalmanagement für die beiden LEADER-Aktionsgruppen Dübener Heide Sachsen und Dübener Heide Sachsen-Anhalt.
Die beiden Regionalmanagements
  • koordinieren länderübergreifende Prozesse wie z.B. Projekte des Naturparks, des Standortsmarketings, der touristischen Produktentwicklung sowie Mobilitätslösungen;
  • moderieren regionale Anbieternetzwerke im Bereich Ernährungswirtschaft, Gesundheit, Tourismus und anlassbezogene Ideen- und Projektworkshops;
  • beraten Projektträger bei der Projektentwicklung sowie der Fördermittelerschließung;
  • übernehmen das Projektmanagement bei regionalen Leitprojekten und
  • qualifizieren und sensibilisieren Akteure im Rahmen von Foren und Seminaren.

Träger sind der Naturparkverein Dübener Heide und der Landkreis Wittenberg. Bis 2019 konnten über 38,8 Millionen Euro Fördermittel über 62 Projekte für die Region erschlossen werden. Es entstanden entlang von Wertschöpfungsketten sieben Anbieternetzwerke mit insgesamt 250 Mitgliedern. Dies brachte die bundesweite Anerkennung als eines von sieben guten strategischen Beispielen (BMEL). Über die konstante Arbeit beider LEADER-Aktionsgruppen und des gemeinsamen Regionalmanagements der Dübener Heide entstand eine Standortentwicklung im Profilfeld „Wohn-, Gesundheits- und Outdoor-Region“.

Erfolgsgeschichte Regionalmanagement Konversionsraum Alb:
Interkommunale Schlüsselprojekte, Vernetzung und Innovationsprojekte

Seit Mitte 2016 macht die Bietergemeinschaft neuland+/cdi-projekte das Konversionsmanagement Alb. Basis der Arbeit ist ein - von den beiden Büros begleitetes - Konversionskonzept (KEK), das anlässlich der Schließung der Zollernalb-Kaserne in Meßstetten erarbeitet wurde. Dieses wurde zu einem Regionalen Entwicklungskonzept für die Kommunen Albstadt, Meßstetten, Bitz, Winterlingen, Obernheim, Nusplingen, Schwenningen erweitert. Nicht die alleinige Fokussierung auf die Umnutzung des ehemaligen Kasernengeländes, sondern eine interkommunale Strategie prägt die Vorgehensweise.
Zu den Aufgaben gehören:
  • die Schaffung eines interkommunalen Industriegebietes sowie die Etablierung von Vernetzungsformen für regionale Unternehmen;
  • die Standortentwicklung in den Bereichen Leerstandsmanagement, Altbausanierung und neue Wohnformen sowie
  • die Begleitung bzw. die Unterstützung von Bürgerbeteiligung bei der Projektentwicklung und der Fördermittelbeschaffung.
  • Eine zusammenfassende Bilanz nach knapp drei Jahren Regionalmanagement:
  • der Zweckverband für das interkommunale Industriegebiet wird im Herbst 2019 mit fünf Gemeinden gegründet;
  • über 50 Unternehmen treffen sich dreimal im Jahr zum Austausch im Rahmen eines Unternehmerstammtisches; eine Vermarktungs- und Managementplattform (baupilot) für die regionalen Bauplätze ist über alle Gemeinden hinweg etabliert und gut besucht;
  • das Bildungsnetz Schule-Wirtschaft, bei dem Schüler ein halbes Jahr mit Unternehmen zusammenarbeiten und regionale Arbeitswelten kennenlernen, wird räumlich ausgeweitet;
  • ein Projekt „Digitale Kommune“ wurde durch Bürgerbefragungen vorbereitet und soll 2020 an den Start gehen. 

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