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Regionale Entwicklungskonzepte von neuland+

Unsere Entwicklungskonzepte sind stark in der Bewerbung, richtungsweisend für die Steuerungsebene, passgenau für die Umsetzungsphase und nachhaltig in der Kapitalerschließung.

Regionale Entwicklungskonzepte:
Orientierung und Grundlage für zusätzliche Fördermittel

Sie nennen sich „Regionales Entwicklungskonzept“ (REK), „Regionale Entwicklungsstrategie“ (RES) oder Lokale Entwicklungsstrategie“ (LES) und sind Instrumente der Regionalentwicklung, der Raumplanung bzw. der regionalen Wirtschafts- und Infrastrukturförderung. Sie beinhalten ein Ziel- und Maßnahmenkonzept, das das Ergebnis einer beteiligungsorientierten, interkommunalen Kooperation in einer selbstvereinbarten regionalen Gebietskulisse darstellt. In der Regel enthält das Konzept Aussagen zu Handlungsfeldern, wie z.B. Siedlungs- und Freiraumentwicklung, Klimaschutz und Resilienz, Wirtschaft und Tourismus, Mobilität und Arbeiten, Nah- und Daseinsvorsorge, Bildung und Soziales.

Regionale Entwicklungskonzepte beinhalten lokale bzw. regionale Antworten auf regionale, nationale oder internationale Trends (z.B. Klimawandel, Globalisierung, Digitale Kultur, Mobilitätsverhalten, Demographie). Sie sind die Grundlage für die Entwicklungsarbeit der nächsten sieben bis zehn Jahre und werden in der Regel mit Unterstützung eines Regionalmanagements umgesetzt (s. Referenzen Regionalmanagement). 

Diese integrierten Konzepte haben eine besondere Bedeutung, da sie zu einer nationalen bzw. EU-weiten Voraussetzung für die Erschließung von Fördermitteln geworden sind. Je nach Bundesland werden im Rahmen von Wettbewerbs- und Nachqualifizierungsstrategien die erfolgsversprechendsten Ansätze ausgewählt und mit offenen oder festen regionalen Budgets untersetzt.

Regionale Entwickungskonzepte: Qualitäts- und Bewertungskriterien im Blick behalten

Standards Regionaler Entwicklungskonzepte:

  • eine eindeutig abgegrenzte Gebietskulisse, die sich auf einen oder mehrere funktionale Zusammenhänge begründet;
  • eine Analyse der Region, die auf Engpässe und Potenziale in den gewählten Handlungsfeldern eingeht und künftige Chancen und Risiken bewertet (SWOT);
  • Leitideen und Entwicklungsziele, die sich aus der SWOT-Analyse ableiten und mit konkreten Teilzielen beschrieben sind;
  • strategische Überlegungen, wie die Fokussierung auf wenige Schlüsselthemen, die Kooperation mit Nachbarregionen, sowie Innovations- und Nachhaltigkeitsansätze;
  • Entwicklung von Leuchtturmprojekten und anderen wichtigen Maßnahmen, die sich über tatsächliche Bedarfe sowie eine Ressourcen- und Wirkungsabschätzung begründen;
  • ein von vielen Akteuren getragenes Organisationsmodell für die Steuerung und Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie und
  • ein vorausgehender und paralleler Beteiligungsprozess und die Darstellung, dass im Arbeitsprozess wichtige Akteure und Akteursgruppen eingebunden sind und Mitverantwortung übernehmen. 

Für die Bewertung des Gesamtkonzepts sind bei landesweiten Auswahlverfahren meist diese Kriterien relevant:

  • Stringenz: durchgängige, schlüssige Argumentationslinie
  • Kohärenz: Abgleich der Strategie mit über- oder nachgeordneten Konzepten
  • Integrierter Ansatz: themen- und akteursübergreifender Ansatz 
  • Mehrwert für die Region: Zusammenfassung der erwarteten positiven Auswirkungen

17 erfolgreiche neuland+ Regionalkonzepte
für die LEADER-Bewerbungen im Förderzeitraum 2014-2020

neuland+ unterstützte 17 Regionen in sieben Bundesländern bei der Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten für die LEADER-Phase 2014-2020 erfolgreich. Hierbei sind zwei Erfolge besonders hervorzuheben: Das LEADER-Entwicklungskonzept Odenwald im Bundesland Hessen erhielt von der Jury die beste Bewertung, was mit einem zusätzlichen Förderbudget von 400.000 Euro belohnt wurde. In Baden-Württemberg wurden von den 27 Bewerberregionen 18 ausgewählt, acht davon wurden von neuland+ begleitet.

15 erfolgreiche neuland+ Entwicklungskonzepte
für die LEADER-Bewerbungen im Förderzeitraum 2023-2027

Bei der Erarbeitung von Regionalen Entwicklungskonzepten für die LEADER-Phase 2023-2027 begleitete neuland+ 15 Regionen in sieben Bundesländern erfolgreich. Mehrere der Regionalen Entwicklungskonzepte sind in den Bewertungsrankings der Länder in den TOP 3 gelandet. Das REK der LAG Dübener Heide Sachsen hat als Anerkennung einen deutlichen Aufschlag des Budgets von nahezu 20 Prozent erhalten.

Die 15 LEADER-Regionen in der LEADER-Phase 2023-2027 im Überblick:

Baden-Württemberg: Mittleres Oberschwaben, Jagsttal, Oberer Neckar, Schwäbischer Wald, Westlicher Bodensee
Bayern: Unterallgäu
Hessen: Wetterau-Oberhessen
Nordrhein-Westfalen: Ennepe.Zukunft.Ruhr, Oben an der Volme
Rheinland-Pfalz: Westerwald-Sieg
Sachsen: Dübener Heide, Sächsisches Zweistromland
Sachsen-Anhalt: Dübener Heide, Anhalt, Wittenberger Land


Regionalentwicklung auf Kreisebene: Zukunftsstrategien für bayerische Landkreise

Der Freistaat Bayern lobte fünf Modellvorhaben in Form von Regionalen Entwicklungskonzepten zur Förderung von regionalen Initiativen für die Handlungsfelder Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, Klimaschutz und Regionale Identität aus. Ziele dieser Regionalen Entwicklungskonzepte sind die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern. Drei dieser Zukunftsstrategien mit Masterplänen wurden von neuland+ im Rahmen partizipativer Prozesse mit den Landkreisen Altötting und Mühldorf a. Inn, Dillingen a.d. Donau sowie in der Region Landshut mit Stadt und Landkreis erarbeitet.

Leitfaden für Selbstevaluierung:
neuland+ war an der Entwicklung eines bundesweiten Standards beteiligt

„Regionalentwicklung ist komplex. Zu einer Vielzahl von Themen kommen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um gemeinsam an Herausforderungen zu arbeiten“ (BLE, 2017).  Deshalb ist es wichtig, immer wieder im regionalen Prozess innezuhalten und Zwischenbilanz zu ziehen oder neue Entwicklungen aufgreifen zu können“. 

Im Auftrag der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) erarbeitete neuland+ zusammen mit drei Partnern einen Leitfaden zur Evaluierung regionaler Entwicklungsprozesse mit Erläuterungen zu den Bewertungsbereichen „Strategie und Inhalt“, „Prozess und Struktur“ sowie „Arbeit des Regionalmanagements“. Er enthält außerdem eine Anleitung für erprobte Evaluierungsmethoden, Fragebogenvorlagen und Checklisten. Der Leitfaden hat sich bundesweit als zentrale Leitlinie etabliert und findet in vielen Regionen wie auch bei den über 20 Zwischen- und Abschluss-Evaluierungen (2018-2022) durch neuland+ Anwendung.

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